Tine ist schul(z)d

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Der Winter kommt angebraust

October 19, 2009

letzte Woche war noch T-Shirt Wetter und nun hat man auch schon das Gefühl der Winter vor der Tuer steht. Die Übergangszeit, Frühling und Herbst, ist immer sehr kurz hier in Peking. Wir waren gestern bei Wind und Wetter im Beihai Park, es hat heftigst gestürmt, es gab jede Menge Sturmschäden zu sehen und der See war geradezu am kochen, ein schönes Schauspiel.

Sturm im Beihai Park

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Beihai Park, Sandstrum
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Die Mauer muss weg!

October 12, 2009

Die Chinesen sind ein sehr pragmatisches Volk und oftmals verblüffend simpel bei Problemlösungen. In der Nähe des Himmelstempels, Tian Tan, soll noch eine Shopping Mall gebaut werden. Um das Areal wurde bereits eine Mauer gezogen, bestehende Bebauung teilweise abgerissen.  Aber für so manchen noch existierenden Ladenbesitzer ist so eine Mauer direkt vor der Tür doch irgendwie ein Ärgernis, also muss die Mauer wieder weg, so einfach ist das.

Die Mauer muss weg!

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Abriss, Architektur, Hutong, Mauer, Protest, Städtebau, Vertreibung
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Die gelbe Gefahr!

October 11, 2009

Letztens auf Spiegel Online…


120 Zafiras für jeden Opel-Mitarbeiter!

Sie rauchen im Dienste ihrer Volkswirtschaft, sind unheimlich viele und deshalb vielen unheimlich. Am besten, man bereitet sich schon mal auf die Weltherrschaft der Chinesen vor. Nur wie? SPIEGEL-ONLINE-Krisenkolumnist Thomas Tuma hat ein Rezept – das gleich noch Deutschlands Baubranche rettet.

Fachleute sind sich einig: Guido Westerwelle wird nicht die einzige gelbe Gefahr der näheren Zukunft sein. Für das nun zu Ende gehende dritte Quartal verkündete eine Pekinger Regierungskommission jüngst ein Wachstum von 8,5 Prozent. Die Volksrepublik China hat deshalb das Ende der Wirtschaftskrise beschlossen. Auf die Idee, dass es so einfach ist, hätte das Berliner Kabinett auch mal kommen können.

Jetzt ist es zu spät, aber so funktioniert eben der kommunistische Kapitalismus: Die politische Führung des chinesischen Bezirks Gong’an zum Beispiel hat vor einiger Zeit all ihre Behördenmitarbeiter zum Rauchen verpflichtet. Plansoll sind 230.000 Packungen pro Jahr, berichtete die chinesische Staatszeitung “Global Times”……..

weiterlesen….

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China, Garagen, Opel, rauchen, Spiegel, Weltherrschaft, Westerwelle, Zigaretten
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Fenghuangling – Phoenix Mountain

October 9, 2009

China hat gerade 60. Geburtstag und Mid-Autumn Festival (Mondfest) gefeiert, dafür gab es hier ein paar Tage frei für die meisten. Wir waren auch unterwegs, unter anderem ein bisschen wandern. Ziel war der Phoenix Berg, Fenghuangling,  im Nordwesten von Peking gelegen, die grüne Lunge der Stadt. Im Internet und in meinem Ausflugsführer “Umzu Peking” wird der Berg als “well-conserved ecological environment” beschrieben. Das stimmt leider inzwischen nicht mehr so ganz. Das Gebiet wird konsequent fuer den Tourismus ausgebaut, ohne viel Rücksicht und Feingefühl für die Umwelt dort. Einst waren dort, wo nötig, Stufen in den Fels geschlagen und mancher Orts Ketten befestigt, nun werden Steinstufen vom Fuß des Berges bis auf den Gipfel verlegt. Auch ist das ökologische Bewusstsein vieler Besucher leider (noch) nicht sehr weit entwickelt, entsprechend wird Müll dort gelassen wo er produziert wird, also überall, obwohl an wirklich jeder Ecke ein Mülleimer herumsteht. Die Krönung war die benutzte Damenbinde auf dem Gipfel des Berges.

Abgesehen von den negativen Eindrücken, ist es da eigentlich wirklich schön und es hat Spaß gemacht, den Gipfel zu erklimmen , der frischen Luft wegen, der hübschen Felsformationen, der und der Eidechsen und Gottesanbeterinnen die dort noch rumlaufen.

P1020680

P1020663

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Fenghuangling, Natur, Phoenix Mountain, Sightseeing, Tempel, Umwelt
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SUPER-GANBEI

July 21, 2009

Ganbei bezeichnet “auf ex” im chinesischen.

Darüber, dass chinesische Trinkgewohnheiten anders sind, habe ich ja schon einmal berichtet, aber dass das chinesische Beamtentum sich benimmt wie  komasaufende Jugendliche, hab ich auch erst gestern gelesen.

So werden in China, laut China Daily Artikel, jährlich 500 Milliarden yuan (EUR 50 Milliarden) an Steuergeldern für “Geschäftsessen und Trinkgelage” von Beamten ausgegeben. Ich vermute mal, dass der Autor des Artikels mit Zahlen nicht so gut kann und da ein paar Nullen zuviel sind, den ich kann mir nicht so recht vorstellen das die Chinesen jedes Jahr einen Konzern wie E.on, dessen Wert bei jetzigem Kurs den 50Mrd. entspricht, fürs Fressen und Saufen aufn Kop hauen. Naja zwei chinesische Beamte haben sich jedenfalls redlich Mühe gegeben, diese exorbitante Zahl noch exorbitanter zu machen oder vielleicht war es auch der verzweifelte Versuch zukünftige Steuergelder zu sparen, wie dem auch sei nun sind sie tot. Gestorben im Dienst für den Staat, mit finanzieller Sterbehilfe seiner Bürgern. Welch ehrenvoller Abgang. Einem dieser selbstlosen Trinker wurde sogar noch posthume Ehre erwiesen.

Ganbei aufs Vaterland!

Hier geht es zum ganzen China Daily Artikel “Ganbei culture killing officials”

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Alkohol, Ganbei, Komasaufen
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