Tine ist schul(z)d

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Die Botschaft des Kapitals

May 23, 2009

ich hab mich schon öfter gefragt, warum macht man eigentlich keine Werbung auf Geldscheinen, wäre doch eigentlich nur konsequent.

Nun ist mir letztens eine Werbebotschaft einer hier mehr oder weniger bekannten dafür aber  umso verboteneneren Sekten ähnlichen, religiösen Organisation ins Portmonnaie gefallen. Da steht zusätzlich zu dem was eh schon drauf steht “Hast du das Buch Die Neun Kommentare zur KP gelesen? Wenn ja, wirst du feststellen wie boese die Partei ist. Gott wird die KP bestrafen und vernichten. Bitte trete aus der KP aus.” Ja, das ist doch mal eine klar formulierte, sachlich auf den Punkt gebrachte Botschaft.

Wenn man nach dem o.g. Buch googlet stoesst man auf viele gesperrte Webseiten, aber man findet neben Seiten mit sachlicher Information auch recht suspekt erscheinende Seiten. Ein Spiel von Propaganda gegen Gegenpropaganda und Gegenpropaganda gegen Zensur, letztendlich weiß man da gar nicht wem und was man glauben soll.

Gut das Geld die Eigenschaft der allgemeinen Äquivalent besitzt und gerne den Besitzer wechselt, schade das ich nicht die Kritische Masse im Portmonnaie habe die Geld verklumpen lässt, jedenfalls ist man solch Botschaft auch schnell wieder los.

Gott wird es schon richten…

Geldprotest

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Chengdu – Wuhou Tempel und JinLi

May 19, 2009

nachdem ich den gesamten März im Arbeitslager Fuzhou zugebracht habe, sollte es im April kaum besser werden. Dreimal ging es mit dem 9:00 Uhr Flug CA4112 nach Chengdu um dort in Kooperation mit einem Chinesischen Institut gegeneinander zu arbeiten. Chengdu ist Pandaland, aber zu sehen gab es weder Bären noch kaum etwas anderes. Einen Samstagabend haben wir uns aufgemacht um die Kneipenszene in Chengdu zu erkunden, mit zweifelhaftem Erfolg. Erste Station war eine einem irisch Pub ähnelnde Kneipe mit dem Klientel des Typs “Englischlehrer um die 50 – letze Ausfahrt China” und einer Horde lärmender Amerikaner, sowie der wohl schlechtesten Kapelle seit … (bitte selbst ausfüllen), der zweite Laden war um Welten besser, da stimmte die Musik, die Mischung der Leute war okay und das Bier hat auch geschmeckt. Sonntags haben wir uns halb frei genommen um Nachmittags wenigstens etwas von Chengdu zu sehen.
Es ging zu, wo könnte es sonst hingehen, einer Tempelanlage, nämlich dem Wuhou Tempel mitten in der Stadt gelegen. Eine sehr schöne und große Anlage mit viel viel Grün und wenig Lärm. Die Anlage grenzt an die JinLi Strasse an, die Rekonstruktion einer für Chengdu typischen Geschäftsstraße, haben sie sehr nett gemacht die Chinesen, aber wie immer bleibt auch dort das Disneyland feeling nicht aus. Fuer mehr Infos hab ich das mal verlinkt, ist allerdings auf Englisch.

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Chengdu, JinLi, Sichuan, Sightseeing, Tempel, Tempelanlage, Wuhou Shrine
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Yabaolu

May 12, 2009

Passend zu der Frage “Wieviel grosse Shopping-Malls braucht die Stadt?” die Falk  auf seinem Hochparterre Blog stellt, habe ich letztens ein paar Bilder zum Thema geschossen. Anbei sei angemerkt, dass das Falks Blog höchst lesenswert ist und es sich um eins meiner Lieblingslektüren handelt.
In Peking gibt es eine stark von Russen geprägte Nachbarschaft in der Nahe des Ritan Parks, entlang der Yabaolu, die auch gerne klein Moskau oder Russiatown genant wird. Die Beschilderung der Läden ist fast ausschließlich auf Kyrillisch und wenn man einen betritt wird man grundsätzlich auf russisch angesprochen, auch von Chinesen. Es ist ein sehr lebendiges Viertel mit viel Einzelhandel, Restaurants und Treiben auf der Strasse und die Besonderheit des Viertels sind wohl die Vielzahl von “Märkten” und “Shopping Malls”, die hauptsächlich auf Bekleidung und Pelze spezialisiert sind. Auch hier wurde viel Geld ausgegeben um einen neuen Shopping Tempel zu errichten, hingehen mag allerdings kaum einer, ist ja auch fast leer da drinnen und man weiß nicht ob die Läden noch eröffnet werden oder ob sie schon wieder dicht sind. Womit jedenfalls beeindruckt werden kann ist Leere.
Die ersten beiden Bilder sind übrigens die dortige Agentur für Arbeit wie es scheint. Vielleicht werde ich die Tage mal vorbei gehen und ein paar mehr Bilder machen, Lei würde sich freuen weil Sie dann noch Füllmaterial für den Kleiderschrank erwerben kann.

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Architektur, Beijing, China, Peking, Russland, Shopping, Yabaolu
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Virtual Forbidden City – Counter Strike für Streber

May 9, 2009

Wer schon immer mal die Verbotene Stadt besuchen wollte, aber den weiten Weg bis nach China scheut oder einfach kein Bock auf zehntausende anderer Besucher hat, dem bietet sich die Möglichkeit eines virtuellen Besuches. In Kooperation haben IBM und das Palace Museum eine virtuelle Nachbildung der Verbotenen Stadt geschaffen, wie sie zu Zeiten der Qing Dynastie war. Man kann sich frei bewegen und die Stadt erkunden, sich verschiedene zeittypische Kostüme anlegen, mit Tourguides Führungen machen, Spielchen spielen und so weiter. Das Programm gibt es hier für Windows Vista/XP, Mac OS X und Linux.

Virtual Forbidden City

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Beijing, China, Digital Palace Museum, Forbidden City, GuGong, IBM, Peking, Qing, Sightseeing, Verbotene Stadt, virtual
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Guangfu Guan Temple

May 8, 2009

Ich bin ja schon längere Zeit in keinem Tempel mehr gewesen, was sich deutlich an meinem unausgewogenen Karma bemerkbar macht. Glücklicherweise ist uns bei dem Spaziergang in der Gegend um den Houhai See im alten Zentrum Pekings der Guangfu Guan Tempel über den Weg gelaufen. Gebaut wurde der taoistische Tempel vor 550 Jahren zu Zeiten der Ming Dynastie. Schoen bunt geschmückt war es in der Tempelanlage, hier ein paar Bilder

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Beijing, China, Guangfu Guan, Houhai, Peking, Tempel, Tempelanlage, Temple
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