Tine ist schul(z)d

Beijingente goes Peking
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Hutong bye bye

August 27, 2008

Olympia ist vorbei. Was passiert nun? Seit der Vergabe der Spiele im Jahr 2000, gab es eigentlich nur ein Ziel, dem nichts im Weg stehen durfte. Wie wird sich Peking weiter entwickeln? Vielleicht etwas langsamer und dafür nachhaltiger, wünschenswert wäre es jedenfalls. Zu dem Verschwinden  des alten Pekings, ist ein lesenswerter Artikel in der New York Times erschienen. Ich hab das mal als pdf verpackt: The New York Times – Lost in the New Beijing: The Old Neighborhood

Hutong Map old vs new

Hier der original Link und weitere Links zum Thema, allerdings muss man sich registrieren.
New York Times: Lost in the New Beijing: The Old Neighborhood
New York Times: In Ancient Alleys, Modern Comforts
New York Times: Architectural Monuments in a Reshaped Beijing
New York Times: China’s Neighborhoods Face Change slide show
New York Times: Renovating Beijing’s Historic Homes slide show

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Architektur, Hutong, Qianmen
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Bug War

August 23, 2008

“Young people from all over the globe are joining up to fight for the future.” Das ist kein Olympiaslogan!

Es ist ein Zitat aus dem grandiosen “Starshiptroopers” und im Moment mein Leitmotto, wir haben nämlich Suesse kleine nachtaktive Haustiere, die es zu bespielen gilt. “Would you like to know more?”

Waffen der Wahl im Kampf gegen Periplaneta americana sind RAID Spray, Klebefallen sowie kleine schwarze Plastik “Hausechen” mit Gift drin. Das Spray stinkt nach WC-Frisch und ruft bei übermaesiger Verwendung Übelkeit hervor, weshalb es nur selten zum Einsatz kommt. Die Giftköderboxen stehen eher unspektakulär in der Ecke rum. Dieses sinn freie Post ist den niedlichen, aus Japan importierten, Klebefallen gewidmet. Die Dinger sind nicht nur sehr effektiv, sondern sehen auch schick aus, da fühlen sich die Kakerlaken anscheinend pudelwohl und wollen gar nicht mehr weg.  Wenn die Wolke RAID rüber weht, sehen die kleinen zwar etwas panisch aus, aber kurz darauf schlafen sie seelenruhig. Wie kommt man bitte auf die Idee, diese Klebefallen so zu gestalten,mit Gartenzaun, Wetterhahn auf dem Dach und der freundlichen Schabe die an die Tür klopft… So macht Krieg Spaß!

cockroachhouse

“All right. SPREAD OUT! Fire Teams, you see a bug hole, NUKE IT!”

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Taxi

August 20, 2008

Am Samstag auf dem Weg zum Flughafen, ist mir aufgefallen wie sehr sich innerhalb nur einen Jahres das Taxi fahren hier in Peking geändert hat. Anfangs durfte noch Herzenslust geraucht werden, nun gilt Rauchverbot im Taxi, für Gast und Fahrer. Bis vor kurzem durften die Fahrer auch noch tragen was sie wollten, was im Sommer oft zu freizügigeren Kleidungsstilen geführt hat als man sich das wünschte. Daher haben nun alle Fahrer eine Art Uniform bekommen, Eidotter undefinierbar gelbfarbene Hemden, dunkelblaue Hosen und Krawatten, sieht besser aus als der Tomate Ei Dress der chinesischen Olympiamannschaft, und den Fahren scheint es zu gefallen. Nur das mit dem Englisch lernen der Taxifahrer, ist wohl nicht so erfolgreich verlaufen, aber ein grummeliges “Hello” und “Byebye” klappt schon ganz gut in den meisten Fällen. Dafuer liegt jetzt in den Taxis die mehrsprachige Broschüre “20 Daily Expressions When Taking a Taxi”, in der so tolle Dinge wie “Hello, welcome to Beijing” oder “Hello welcome to Beijing Taxi” stehen. Mein Favorit ist, “I want to have a dinner: Instant boiled Mutton” Die Broschüre ist für Fahrer und Fahrgast gedacht und jedenfalls sehr hilfreich.

20 daily expressions when taking a taxi

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Chinglish, Olympia, taxi
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Messerverbot

August 19, 2008

Wollte ich heute ein neues Schälmesser  im blöden Walmart kaufen. Kreuz und quer durch den Laden gelaufen, keine Messer gefunden. Verkäuferin gefragt, Antwort erhalten: Messer dürfen zur Zeit nicht verkauft werden. Ein Wunder, dass es noch Stäbchen zum Essen gibt, also ich meine jetzt keine Stäbchen zum Essen sondern die aus Holz um damit essen zu können, denn wer Takeshi Kitano kennt, der weiß die können auch mal ins Auge gehen…

Und endlich laeuft das Freshy2 Theme mit Customize unter WP 2.6, und jetzt ist oben Peking bei Nacht fotografiert aus dem 27. Stock, wo ich jetzt wohne, zu sehen.

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Olympia
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Ueberall Olympia

August 19, 2008

So, will ich mich mal wieder zurück melden. Die letzten zwei Wochen hatte ich so einiges um die Ohren. Erstmal stand, neue Wohnung finden, neue Wohnung streichen und umziehen in neue Wohnung an, gefolgt von Olympia geprägten abendlichen Freizeitaktivitäten, sowie ein Haufen Arbeit auf der Arbeit.

Olympia ist nun im vollen Gange und wie alle Medaillen hat auch diese ihre zwei Seiten. Meinem Empfinden nach, ist Peking i.M. eine lebenswertere Stadt, die Luftqualität hat sich sehr verbessert und auch der Verkehr ist i.M. erträglich. Anderseits wimmelt es hier nur so von dicken meist zudem hässlichen Ausländern und da sag nochmal einer die Chinesen hätten keine Visa erteilt. Und manche lieb gewonnen Institutionen sind (hoffentlich) temporär nicht verfügbar, wie schon der öfters erwähnte DVD Laden sowie die ganzen kleinen dreckigen Fressstände und Spießchengrills…
Olympia ist jedenfalls ist überall, ob in der U-Bahn (nicht nur in den Stationen, sondern auch im Zug), am Flughafen oder im Bus, es wird live gesendet und sobald das chinesische Team beteiligt ist, auch entsprechend mitgefiebert. Bei wichtigen Events wird auch im schon mal im Büro geschaut.

Olympia gucken in der U-Bahn

Eigentlich schade, dass ich mich nie um Tickets gekümmert habe, aber nun ist zu spät und ich werde keinesfalls mein liebes Geld einem Schwarzhändler in den unersättlichen Rachen werfen. Wie den lokalen Medien zu entnehmen ist, wird gegen Schwarzhändler inzwischen vorgegangen und nicht nur gegen chinesische. Dafür haben wir jetzt ganz offiziell erworbene Karten für die Paralympics, für lächerliche 5 Euro das Stück.

Und dann gibt es ja auch noch exklusive Abendveranstaltungen, die man mit ein bisschen Glück und durch Beziehungen besuchen darf. Da gibt es dann sowas wie den “Bud Club”, ein von “Budweiser”, dem offiziellen Bier Sponsor, betriebener temporärer Club, in dem angeblich die coolsten Parties während der Spiele in Peking stattfinden. Für eine temporäre Institution schon sehr schick gemacht, es gibt eine Outdoor Area mit Pool, eine Lounge Area und einen Tanztempel, es werden Kungfu Performances gezeigt, das gratis Bier fließt in Strömen und man lauft Evander Hollyfield über den Weg und weiteren bekannten Persönlichkeiten aus der Sportwelt, aber ich kenne die ja eh alle nicht und außerdem wenn interessiert das schon wenn es Bier umsonst gibt.

CLUB BUD 2

CLUB BUD 1

Am Abend als Usan Bolt für Jamaica schneller als alle Anderen lief (sah das lässig aus), hat sein Sponsor PUMA eine Party mit Konzert von Julian Marley, dem Sohn von Bob, geschmissen. Wo man dann wiederum dem Vater der chinesischen Rockmusik, Cui Jian, über den Weg laufen konnte, den außer mir hier anscheinend jeder kennt, egal wollte auch mal Bild mit einem Rockopa haben (aus ästhetischen Gründen stelle ich das mal nicht ins Netz). Klick! So kommt man auch an seine ganz speziellen Olympia Erinnerungen fast ganz ohne Olympia.

PUMA

Julian Marley and Crew

Jah Jah is real!

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Club Bud, Olympia, Puma
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